Kleines Uni-Lexikon
Gerade zu Beginn des Studiums wird mensch mit einer Unzahl an Begriffen und Abkürzungen konfrontiert, die einem die Orientierung, anstatt sie zu vereinfachen, zumindest anfangs meist noch erschweren. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit findet Ihr daher im folgenden einen kurzen Überblick über die wichtigsten Bezeichnungen, die Euch im Uni-Alltag unterkommen können.
- AG (Aktionsgemeinschaft)
- Bakk (Bakkalaureats-/Bachelorstudium)
- Beratungszentrum der ÖH-Salzburg
- BV (Bundesvertretung der ÖH)
- Bologna-Prozess
- CK (Curricularkommission)
- c.t. (lat. cum tempore)
- Dekanat
- DekanIn
- Diplomarbeit
- Dissertation
- Doppelstudium
- Drop-Out-Rate
- ECTS (European Credit Transfer System)
- Exmatrikulation
- Fachbereich
- Fachbereichsrat
- Fakultät
- Fakultätsrat
- FLÖ (Fachschaftslisten Österreichs)
- FV (Fakultätsvertretung)
- Geswi
- GRAS (Grüne und alternative StudentInnen)
- Habilitation
- HörerInnenversammlung
- HörerInnenschein
- HS
- HSG (HochschülerInnenschaftsgesetz)
- Immatrikulation
- Inskription
- Kommissionelle Prüfung
- KSV (Kommunistischer StudentInnen Verband)
- LSF (Liberales StudentInnen und Studenten Forum)
- LV (Lehrveranstaltung)
- Lehrveranstaltungsevaluation
- Lehrveranstaltungsverzeichnis
- Mag (Magister-/Masterstudium)
- Matrikelnummer
- Mensa
- Mittelbau
- Numerus Clausus
- n. V.
- ÖH
- p. A. (persönliche Anmeldung)
- Prüfungsimmanente Lehrveranstaltungen
- Rektorat
- RFS (Ring Freiheitlicher Studenten)
- Senat
- Skriptum
- SS (Sommersemester)
- SSt. (Semesterstunden bzw. Semesterwochenstunden)
- s. t. (lat. sine tempore)
- StA
- Studienberechtigungsprüfung
- Studienerfolgsnachweis
- Studienkennzahl
- Studienplan (Curriculum)
- Stv (Studienvertretung)
- TutorIn
- Tutorium/Erstsemestrigentutorium
- UB
- Universitätsrat
- UNL (Unabhängige Namensliste)
- USI (Universitätssportinstitut)
- USZ (Sprachenzentrum)
- UV (Universitätsvertretung)
- VSSTÖ (Verband Sozialistischer Studentinnen und Studenten)
- Wahlfächer
- WS (Wintersemester)
- ZID (Zentraler Informatikdienst)
ÖVP-nahe Studierendenfraktion.
Im Rahmen des Bologna-Prozess eingeführte Studienform. Regelstudiendauer 6 Semester bzw. 120 ECTS. Je nach Studienrichtung Abschluss als BA (Bachelor of Arts), BSc (Bachelor of Science), LLB (Bachelor of Laws), LLBoec (Bachelor of Laws and Economy), BEng (Bachelor of Engineering) bzw. BTh (Bachelor of Theology).
In der Kaigasse 17, nahe der Geswi. Umfassende Informationen rund um Studium, Leben und Wohnen in Salzburg. Darüber hinaus Rechtsberatung, sowie Spezialberatung zu den Themen Studieren mit Kind, Studium und Arbeit, Studieren mit Behinderung, Sexuelle Belästigung, usw.
Öffnungszeiten: MO-FR von 9.00 bis 15.00 Uhr; zusätzlich MO von 15.00 bis 19.00 Uhr und DO von 15.00 bis 18.00 Uhr.
Bundesweite Vertretung aller StudentInnen gegenüber der Öffentlichkeit, der Regierung und staatlichen wie privaten Organisationen. Seit Einführung des neuen HSG im Jahr 2005 werden die Mitglieder nicht mehr direkt gewählt, sondern von den einzelnen Universitätsvertretungen entsendet.
Initiative der Europäischen Union zur Vereinheitlichung des europäischen Hochschulraums; Kernstück ist die (sofern nicht bereits vorhandene) Umstellung auf ein dreigliedriges Studiensystem (Bakk – Mag – PhD).
Ursprünglich eine unverbindliche Erklärung von 29 BildungsministerInnen wird der Bologna-Prozess meist als Todschlagargument für sämtliche Veränderungen der Universitätslandschaft verwendet.
Für jede Studienrichtung einzusetzendes Kollegialorgan, das unter anderem Änderungen des Studienplans (Curriculums) erarbeitet und beschließt. Vorsitzender der CK für Politikwissenschaft ist Dr. Franz Kok ( franz [dot] kok [at] sbg [dot] ac [dot] atDiese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie sie sehen können ).
"Akademische Viertelstunde" - signalisiert, dass eine Veranstaltung (insbesondere Lehrveranstaltungen) erst 15 Minuten nach der angegebenen Zeit beginnt.
Administratives Leitungsorgan einer Fakultät
Vorstand/Vorständin einer Fakultät, der/die aus den ProfessorInnen der Fakultät vom Fakultätskollegium gewählt wird.
Selbstständig verfasste wissenschaftliche Arbeit; je nach Studienrichtung im Umfang von ca. 100 Seiten aufwärts. Bildet zusammen mit der (2.) Diplomprüfung den Abschluss eines Diplomstudiums.
Selbstständig verfasste Arbeit mit neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen. Bildet zusammen mit den Rigorosen den Abschluss eines Doktoratsstudiums.
Zwei parallel laufende ordentliche Studien; auch an zwei verschiedenen Universitäten oder Fakultäten möglich.
Quote von Studierenden, die ihr Studium vorzeitig abbrechen. Meist am höchsten in jenen Studienrichtungen, in denen die schlechtesten Studienbedingungen vorherrschen.
Punktesystem, das den Arbeitsaufwand des Studiums quantifizierbar machen und dadurch den Vergleich zwischen verschiedenen Unis und Länder ermöglichen soll.
1 Credit Point symbolisiert dabei einen realen Arbeitsaufwand von 30 Stunden. Die Anzahl von 30 ECTS pro Semester bzw. 60 ECTS pro Studienjahr ergibt somit einen durchschnittlichen Arbeitsaufwand von 40 Stunden pro Woche bei ca. 6 Wochen Ferien pro Jahr!
Zusätzlich zum beschriebenen Punktesystem enthält das ECTS auch ein Notensystem, das auf der statistischen Einteilung der Leistung der Studierenden beruht. Entgegen dieser Vorgaben wird jedoch im Studium Politikwissenschaft lediglich das österreichische Notensystem in die Namensgebung der ECTS-Noten übertragen.
Bezeichnet die Streichung aus der Liste der Studierenden beim Verlassen der Universität. Eine Zwangsexmatrikulation erfolgt z.B., wenn die Studiengebühren nicht (rechtzeitig) einbezahlt werden.
Unterste Organisationseinheit an der Universität Salzburg. Übernahm in weiten Bereichen die Aufgaben der früheren Fakultäten.
Bezeichnet an der Universität Salzburg jenes Kollegialorgan, das für die organisatorische und inhaltliche Weiterentwicklung des jeweiligen Fachbereichs zuständig ist. Trotz UG 2002 meist drittelparitätisch besetzt.
Mittlere Organisationseinheit an der Universität Salzburg. Fasst verwandte Studienrichtungen bzw. Fachbereich zusammen (z.B. Kultur- und Gesellschaftswissenschaftliche Fakultät). Hat seit den durch das UG 2002 ermöglichten Organisationsänderungen nur noch wenige tatsächliche Aufgaben.
Kollegialorgan; zuständig für organisatorische und inhaltliche Weiterentwicklung der Fakultät.
Studierendenfraktion, die aus dem Zusammenschluss verschiedenster, nur an einzelnen Universitäten kandidierender Listen besteht. Keine Antreten an der Universitäten Salzburg, jedoch unter dem Namen „Kunst und Politik“ am Mozarteum.
Studierendenvertretung an einer Fakultät. Wird seit Einführung des neuen HSG nicht mehr direkt gewählt, sondern von den jeweiligen Studienvertretungen entsendet; FV-Mitglieder vertreten dich auch u.a. im Fakultätsrat.
Kultur- und Gesellschaftswissenschaftliche Fakultät der Universität Salzburg; mitunter auch Gewi genannt. Hauptgebäude am Rudolfskai 42, weitere Standorte u.a. im Wallistrakt sowie in der Akademiestraße.
Studierendenfraktion mit Naheverhältnis zur Grünen Partei.
Selbstständige wissenschaftliche Arbeit zur Erlangung der Lehrbefugnis für ein bestimmtes Fach; weist die Befähigung zu selbstständiger wissenschaftlicher Forschung und Lehre nach.
Zusammenkunft von Studierenden einer oder mehrerer Studienrichtungen.
Dient dem verbilligten Erwerb von Lehrbüchern unter ähnlichen Publikationen. Wird von den Lehrenden ausgestellt.
Hörsaal
Gesetz, das die Modalitäten der ÖH-Wahl sowie Rechte und Pflichten der StudierendenvertreterInnen festlegt.
Aufnahme einer Studentin bzw. eines Studenten in die Matrikel (Liste) einer Universität.
Erstmalige Zulassung zu einer bestimmten Studienrichtung. Wird etwas fälschlich auch für die semesterweise Fortsetzungsmeldung eines Studiums verwendet, die automatisch durch Einzahlung der Studiengebühren passiert.
Prüfung, die vor mehreren PrüferInnen abzulegen ist (z.B. Diplomprüfung).
Studierendenfraktion mit Naheverhältnis zur KPÖ.
Studierendenfraktion des LIF.
Sammelbegriff, der alle verschiedenen Typen an Lehrveranstaltungen bezeichnet (VO, KO, UE, Exkursion, PS, SE)
Dient der Bewertung von Lehrenden und Lehrinhalt und soll – insbesondere auch durch die Veröffentlichung der Ergebnisse – gegebenenfalls eine Verbesserung der Qualität herbeiführen.
Das momentan an der Universität Salzburg verwendete Evaluations-System (gelber und grüner Fragebogen!) verfehlt die genannten Ziele jedoch klar; nicht zuletzt da die Ergebnisse wenn überhaupt nur widerwillig publiziert werden.
Auflistung aller Lehrveranstaltungen, die während eines Semesters angeboten werden. Mittlerweile über PLUSonline erreichbar.
Durch den Bologna-Prozess eingeführte Studienform, die auf dem Bakkalaureat aufbaut. Abschluss analog zu den Bezeichnungen des Bakkalaureatsstudiums z.B. als MA.
Individuelle, lebenslänglich gültige Nummer, die jedeR Studierende bei der Immatrikulation erhält.
Universitätskantine. An der Geswi z.B. im Keller angesiedelt. Prinzipiell für alle Menschen offen, mit der Mensa-Card (erhältlich im Beratungszentrum der ÖH) jedoch speziell vergünstigte Preise für Studierende.
Sammelbegriff für wissenschaftliche MitarbeiterInnen einer Universität, die keine ProfessorInnenstelle innehaben. Auch außerordentliche ProfessorInnen (a. o. Prof.) gehören zu dieser Gruppe.
Eine Form der Zugangsbeschränkung zum Studium; bestimmend sind hierbei die Noten des Maturazeugnisses. In Österreich bislang nicht gebräuchlich.
nach Vereinbarung
Österreichische HochschülerInnenschaft – gesetzliche Interessenvertretung aller StudentInnen in Österreich. Seit den Wahlen 2005 wird die bundesweite ÖH-Exekutive aus einer Koalition zwischen GRAS, FLÖ und Vsstö gebildet.
Bedeutet, dass die Teilnahme an einer Lehrveranstaltung eine direkte Anmeldung bei der Lehrveranstaltungsleiterin bzw. beim Lehrveranstaltungsleiter voraussetzt.
Sammelbegriffe für jene Lehrveranstaltungen, deren Abschluss nicht durch eine Prüfung sondern (z.B.) durch Anwesenheit (meist verpflichtend!), Mitarbeit, Referate, Hausarbeiten sowie schriftliche Abschlussarbeiten erfolgt.
Neben Senat und Universitätsrat das höchste Leitungsgremium der Universität. Kollegialorgan, dem der/die auf Vorschlag des Senats durch den Uni-Rat gewählte RektorIn vorsteht.
Studentenfraktion der FPÖ.
Ursprünglich drittelparitätisch besetztes, demokratisches Leitungsorgan. Das UG 2002 hat nicht nur die Rechte des Senats stark beschnitten und Richtung Rektorat bzw. Universitätsrat verlagert, sondern sichert auch den ProfessorInnen die absolute Mehrheit; daneben sind auch die Studierenden (25%), der Mittelbau sowie das allgemeine Universitätspersonal vertreten.
Mitschrift/Zusammenfassung von Lehrveranstaltungen. Mitunter (käuflich) erhältlich im Uni-Shop, bei deiner StV oder am besten durch Tausch unter StudienkollegInnen.
Von Anfang März bis zum Ende der außerordentlichen Inskriptionsfrist des Wintersemesters (momentan Ende November)
Gibt an, wie viele Stunden pro Woche eine Lehrveranstaltung im Schnitt stattfindet. Keinesfalls gleichzusetzen mit dem Wochenstundenausmaß z.B. im Gymnasium, da je nach Lehrveranstaltungstyp sehr viel Zeit und Arbeit auch „außerhalb“ der Universität zu erledigen ist.
Gibt an, dass eine Lehrveranstaltung pünktlich zum angegebenen Zeitpunkt beginnt.
Einteilung von Diplomstudien. Je nach Studienrichtung gibt es meist 2, seltener 3 Studienabschnitte, die mit einer eigenen Diplomprüfung abschließen.
Prüfung mit der die Zulassung an einer Universität auch ohne Matura erworben werden kann.
Nachweis über die positive Absolvierung von Lehrveranstaltungen. Insbesondere notwendig bei Bezug von Studienbeihilfe, Familienbeihilfe oder/und diversen Stipendien.
Kennzahl zur organisatorischen Erfassung einer bestimmten Studienrichtung:
033 624 für Bakk. Politik
066 824 für Mag. Politik
300 für Diplomstudium Politikwissenschaft
Legt insbesondere fest welche Lehrveranstaltungen, Prüfungen, Praktika, etc. für einen erfolgreichen Studienabschluss (positiv) absolviert werden müssen.
Unterste ÖH-Ebene direkt an deiner Studienrichtung. Erste Anlaufstelle bei Problemen im und rund ums Studium; Vertretung der Studierenden insbesondere auch in der Curricularkommission und im Fachbereichsrat.
Die MandatarInnen der jeweiligen Stv werden bei den ÖH-Wahlen alle 2 Jahre im Rahmen einer Persönlichkeitswahl gewählt. Natürlich kann aber jedeR Studierende in ihrer/seiner Stv mitarbeiten.
Meist höhersemestrige Studierende, die im Rahmen einer LV deren TeilnehmerInnen mitbetreuen.
Einführungsveranstaltung für Erstsemestrige meist veranstaltet von deiner Stv.
Universitätsbibliothek
„Aufsichtsrat“ der Universität. Wird zur Hälfte von der Bundesregierung bzw. dem zuständigen Ministerium und zur anderen Hälfte durch den Senat besetzt. Segnet alle „wichtigen“ Entscheidungen des Rektorats ab.
Studierendenfraktion in Salzburg, die sich insbesondere durch die Abhaltung überteuerter StudentInnenfeste auszeichnet. Momentan mit einem Mandat in der UV vertreten.
Hier kannst du vergünstigt in verschiedenen Kursen sportlichen Tätigkeiten nachgehen.
Hier kannst du verbilligte Sprachkurse absolvieren, die Du dir auch als Wahlfächer anrechnen lassen kannst.
Oberste ÖH-Ebene an deiner Universität/Studierendenparlament. Seit den ÖH-Wahlen 2007 umfasst die UV 13 MandatarInnen: 5 davon entfielen auf die GRAS, 4 auf den Vsstö, 3 auf die AG und eines auf die UNL.
Obwohl die GRAS somit erneut als stimm- und mandatsstärkste Fraktion aus den Wahlen hervorging, wird die Exekutive aus einer rot-schwarzen Koalition zwischen VSSTÖ und AG gebildet.
Studierendenfraktion; Vorfeldorganisation der SPÖ. Hält 3 Mandate in der Universitätsvertretung; bildet zusammen mit der Aktionsgemeinschaft die Exekutive.
Dienen als Ergänzung der Pflichtfächer eines Studiums; Ausmaß und LV-Typ sind durch das Curriculum festgelegt, was genau studiert wird, bleibt aber der/dem einzelnen Studierenden überlassen.
Sollten gut überlegt sein, um sich ev. Schwerpunkte oder Ergänzungen zum Studium anrechnen zu lassen; Anrechnungsinformationen gibt es beim CK-Vorsitzenden Dr. Franz Kok.
Von Anfang Oktober bis zum Ende der außerordentlichen Inskriptionsfrist des Sommersemesters.
Neuerdings IT-Services genannt. Zuständig für (fast) alle technischen Fragen rund um Computer, Netzwerk, Drucker, etc.
Für Studierende insbesondere relevant, da Du nur über die IT-Services einen Druckaccount erhältst, der es Dir ermöglicht z.B. auch in einem der Computerräume an der Universität deine Dokumente auszudrucken.








